Sonntag, 21. Dezember 2008

Boom. Nailed it.

Die Holiday Extravaganza war ein voller Erfolg. Nicht kommerziell, denn draußen sorgte das widerlichste Winterwetter dafür, dass sich nicht einmal die ansonsten wirklich abgehärteten New Yorker Mädels in ihrer Partykluft raus trauten. Das war aber nicht schlimm, denn das Pianos war auch so noch voll genug (normalerweise kann man sich am Wochenende darin kaum bewegen) und die Leute konnten tanzen. Hamse auch.

Los ging es mit WOLFF, einem Duo bestehend aus einem genialen, unheimlich präzisen Drummer und einem Tubisten, der alle Sounds mit seiner Tuba machte, diese dann durch verschiedene Verzerrer jagte und dann übereinander legte. Das Ergebnis klang nicht nur interessant, sondern richtig gut. Super Musik. Im Hintergrund lief "Unsere Erde" (ohne Musik, versteht sich).






Als Special gab es dann noch ein Tuba-Dance-Duett mit Chris.

Danach kamen Locket, nicht sooo stark weil nicht besonders eingespielt, aber gutes Songwriting.


Dann das Comedyduo Patrick Borelli und Matt Hall aka The Wizard Brothers.



Das war der Knaller. Die beiden kamen auf die Bühne und erzählten nach fünf Minuten nur noch über Matts angeblich an Krebs gestorbene Frau. Über die erzählten sie dann urkomische Sachen und sobald jemand lachte, kam ein Kommentar à la "Oh ja, es ist wirklich witzig, dass meine Frau gestorben ist, Arschloch!" Großartig.

Dann kam für mich das musikalische Highlight des Abends namens El Jezel.


Wunderschöner Indierock, für nur drei Leute ein unheimlich ausgefeilter Sound dank cleverer Arrangements. Als sie dann "Gouge away" von den Pixies coverten, und zwar in einer eigenen, wirklich guten Version, war es um mich geschehen. Wenn jemand die Pixies covert, dabei nicht jeden Ton wie die Pixies spielt, und ich das trotzdem mag, dann gebe ich die Bestnote.

Und dann waren The Whisperians dran.



Wie ihr seht, waren wir sehr schnell. Und das war großartig, ich war noch nie so zufrieden mit unseren Songs und die Leute mochten es auch. Es wurde getanzt und geklatscht, so stellt man sich das vor.
Publikumsstimmen:
"It was a rock explosion in my head!" (George, El Jezel)
"Yeah, it was fun." (Alicia)
"That was fast." (Chris, The Whisperians)
"Good job!" (Alex Peru, zufrieden)

So, demnächst wieder Interessanteres (hoffentlich) und weniger Gequatsche über Musik. Vielen Dank auch an unseren Starfotografen J.-F., mit dem ich morgen noch mehr Besuch abholen werde. Man darf gespannt sein.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Bassisten
Bassisten sind meist einfach im Geiste, 1,85 m groß und trinkfest. Sie spielen ein Musikinstrument, das meist mit vier Saiten ausgestattet ist: Zwei davon werden genutzt, der Rest ist Reserve, falls sie mal reißen sollten (geschieht aber fast nie). Bassisten führen stets eine schrankähnliche Verstärkeranlage mit sich, die ihnen tagsüber als Schlafplatz dient. Das wichtigste für einen Bassisten ist, dass er mit seinem Ton den er einmal im Takt spielt die Zuhörer mindestens 2 centimeter über den Boden donnert. Einen Bassisten erkennt man auch sofort an der Frage: "Hat jemand ein Kabel für mich?" Er beansprucht in der Regel ca. 0,2 Quadratmeter auf der Bühne und ist daher besonders platzsparend. Falls Platznot herrscht, kann man Bassisten auch an die Decke hängen. Auffällig für Bassisten ist auch ihre Glatze und ihr roter langer Bart, mit welchem sie versuchen Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, was ihnen der Gitarrist jedoch sofort wieder streitig macht. Sie spielen nicht die Hauptrolle in einer Band oder der Natur. Deswegen sind Beobachtungen zu diesem wissenschaftlichen Phänomen sehr spärlich. Man weiß allerdings, das sie durch ihre enorme Fingerfertigkeit Frauen viel besser beglücken als Gitarristen oder Sänger. Der Bassist ist nicht dafür ausgestattet bzw. in der Lage, sich verbal zu wehren. Er dreht dann einfach seine monströse Verstärkeranlage (noch) lauter, trinkt (noch) ein Bier und genießt still seinen Hass auf die Bandkollegen. Ironischerweise haben Bassisten immer den längsten und können besser vibrieren...
Die Anzahl der Bassisten in bestimmten Lebensräumen hängt stark mit der der Gitarristen zusammen. Wenn es zu viele Gitarristen gibt, werden bei Bandgründungen die unfähigsten Gitarristen mit Bässen ausgestattet, wodurch die Anzahl der Bassisten rapide steigt. Da man jedoch Bassisten meistens nicht wieder zu Gitarristen umfunktionieren kann, müssen nach einer Weile wieder Gitarristen aus einem anderen Gebiet importiert werden.
Bassisten sind oftmals die einzigen "Mitglieder" der Band (neben dem nicht minder unwichtigen Keyboarder), die es tatsächlich vermögen, Noten zu lesen. Sie versuchen durch diese Fähigkeit in der Theorie ihre Unbedeutsamkeit in der Praxis zu kompensieren, fügen damit dem Lead-Gitarristen jedoch seelisch fatale Schäden zu, da sich dieser in seiner Position als einziger Musikgroßmeister bedroht fühlt, und das Gefühl, jemanden anderen als besser erachten zu müssen, lässt Gefühle des Neids und der Ungunst in unermessliche Höhen steigen. Gegenüber dem Gitarristen und Anderen beteuert der Bassist immer den großen Unterschied zwischen Gitarre und Bass, meint das Bass spielen mindestens so schwer sei wie Gitarre spielen und das es natürlich nicht dasselbe ist.
Der Bassist gefährdet sich in der Regel durch die sozialen Konsequenzen der Aussage "Ich hab da mal nen Song geschrieben..." selbst.

auchanonym hat gesagt…

das ist ein Zitat