Freitag, 23. Januar 2009

Ich soll mal wieder Fotos posten.

Koennt ihr haben. Allerdings ziemlich random, denn ich habe nicht so viele Fotos gemacht in letzter Zeit.


Ein Viertel vom Metropolitan Museum. Wegen meiner shitty Speicherkarte sind leider die schoenen Fotos vom Eingangsbereich floeten gegangen. Aergerlich.


Ein unscharfes Foto von einem richtig guten Konzert. B.s exzentrischer Mitbewohner Ahmond gab ein Unplugged-Konzert. Wirklich sehr schoen und geschmackvoll arrangiert. Nochmal sehr viel besser als der Kram auf Myspace.

Danach kam dann der Typ da. Der langweiligste Scheiss, den ich seit langem gehoert habe, ich kann nicht fassen, dass der Gigs bekommt. Schlecht von den Beatles geklaute Akkorde, Pseudo-Radiohead-Stimme und Lyrics mit dem Thema "Du hast mich verlassen und deshalb musste ich weinen, aber jetzt bin ich staerker und weine nur noch, wenn ich mich selbst singen hoere" oder so. Gute Guete, das war echt nicht auszuhalten.

Bitteschoen.

Donnerstag, 22. Januar 2009

JFK -> New York -> Kings -> Queens -> Kings -> JFK

Ich ziehe heute doch nochmal um, zu Chris. Entsprechend fotolos bleibt es hier noch einmal fuer zwei, drei Tage. Die Vermieterin von Tatje stresst rum, weil sie meint, das Haus wuerde zu voll und das wuerde stoeren, wenn ich so lange bleibe (sie ist die einzige, die das so sieht, sie wohnt nicht da, und die anderen sind jetzt deswegen sauer auf sie. Naja).
Damit habe ich dann bereits in drei der fuenf Boroughs von New York gewohnt. Ausserdem komme ich so wahrscheinlich dazu, nochmal mit Chris Musik zu machen, was ich Sahne finde.

Dienstag, 20. Januar 2009

Alles wird gut.

Meiner Gitarre geht es bestens. Meinem Kamerakabel hoffentlich auch, ich werde das heute Abend testen. So wie meine Flashkarte. Huiuiui.

Sonntag, 18. Januar 2009

Keine Sorge,

bald gibt es auch mal wieder Fotos hier. Nicht von der Wohnung bzw. ihren Überresten, sondern zum Beispiel vom Metropolitan Museum, das so lächerlich groß ist, dass ich vier Fotos brauchte, um es alleine von außen zu fotografieren. Innen habe ich dann ganz schnell aufgegeben.
Erstmal brauche ich dafür aber mein Kabel wieder, das ich morgen zusammen mit meiner Gitarre und ein paar anderen Habseligkeiten bei den Nachbarn abholen werde. Das wird dann wohl mein letzter Besuch in der Eldert Street morgen.
Wünscht mir bitte Glück, dass die Gitarre überlebt hat. Nicht wegen des Feuers, sondern wegen der Kälte, der sie einige Stunden lang ausgesetzt war. Das wäre nun wirklich schade.
Um eine Wohnung brauche ich mich nicht mehr zu kümmern für die nächsten zwei Wochen, Tatjes Sofa sei Dank. Applaus für Tatje und ihre toleranten Roommates! Jetzt kann ich mich nochmal auf die City konzentrieren und dann hat mich die Realität nach einem guten halben Jahr zurück.

Samstag, 17. Januar 2009

(Hier makaberen Talking-Heads-Song einfuegen)

Unser Bedbugsproblem hat sich erst einmal erledigt, denn vorgestern ist unser Haus abgebrannt. Nein, das ist leider kein Witz, es ist aber niemand verletzt worden, auch die wichtigsten Klamotten aus den Wohnungen konnten gerettet werden. Ich hatte ja eh kaum etwas in der Wohnung, was von Wert war, und ich habe hier gluecklicherweise eine Menge gastfreundlicher Freunde.
In dem Haus wird in absehbarer Zukunft niemand mehr wohnen. Ich ueberlege noch, vielleicht poste ich hier noch ein, zwei Bilder, vielleicht erspare ich euch das auch.
Im Gegensatz zu meinen Nachbarn habe ich jetzt aber keine wirklich grossen Probleme, ich brauche einfach eine Bleibe fuer die naechsten Wochen und bleibe vermutlich nicht so lange wie geplant.
Es gibt dann wieder Fotos und Berichte aus Musicals oder Museen, sobald ich eine neue Wohnung habe. Es bleibt spannend.

Samstag, 10. Januar 2009

Hmm, Jay!

Das ist doch echt nicht auszuhalten. In Deutschland kann ich mir vierstündige Comedyspecials im Fernsehen ansehen und, wenn es gut läuft, über ein oder zwei Witze lachen (meistens dann, wenn Rainald Grebe oder Helge Schneider auf der Bühne stehen).
Gestern waren wir im EastVille Comedy Club und jeder der sechs Comedians war richtig witzig. Wir haben uns die Bäuche gehalten und die Tränen aus den Augen gewischt.
Klar, in New York mag es auch einfach mehr zu lachen geben (Rassismus, überfallen werden, Ubahnfahren nach Mitternacht), aber heißa, die haben was gemacht aus ihren Vorlagen. Jeder, der einigermaßen Englisch kann, sollte sich das nicht entgehen lassen. Wenn man nur die Hälfte der Witze versteht, bleiben noch genug Lacher für ein Jahr "Mitternachtsspitzen" übrig.

Freitag, 9. Januar 2009

Hung Over? Vegetarian? Peanut Butter Is Your Friend.

Wir haben gestern M. empfangen, die auch fuer ein paar Monate hier sein wird, um den Initialienpool hier im Blog noch etwas unuebersichtlicher zu machen.
Dazu ging es in das empfehlenswerte Asian Pub am Cooper Square, das ich hier mal als Touribilligweggehtip erwaehnen moechte.
Da gab es dann - Ueberraschung! - asiatisches Essen und Cocktails, aber natuerlich nicht, um betrunken zu werden, sondern um Brian Wilson meine Hochachtung zu bekunden. Und Brian von Family Guy. Und Charles M. Schulz. Und dem Mops, den wir damals in der Hundeschule kennen gelernt haben.

Heute fliegt mein Mitbewohner fuer eine Woche nach Kalifornien und ich bin neidisch.